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Sonntag, 17. Februar 2013

Kommt mit Wolli in die Tuchfabrik..Bildergalerie Stoffherstellung-so war das damals

Kürzlich stellte mir meine 6 jährige Tochter die Frage: " Mama- Du kannst ja immer so tolle Sachen nähen. Wie das geht, das weiss ich ja. ABER wie wird der STOFF gemacht? Also der, woraus Du meine Sachen nähst ???"

Eine interessante Frage..

Um diese zu beantworten machten wir uns heute morgen auf die Reise zu Wolli, dem Schaf aus der Tuchfabrik Euskirchen im LVR-Industriemuseum in Kuchenheim.
Es konnte uns zeigen, wie die Menschen früher Stoffe hergestelt haben und wie schwer und anstrengend diese Arbeit auch war.

Mit Wolli durch die Tuchfabrik
"Wolli, eine als Schaf gestaltete Handpuppe des Figurentheaters „Spielbar", führt durch die Fabrikräume und stellt den Kindern seine Freunde vor: den Krempelarbeiter, den Heizer, Herrn Webschütz, die Arbeiterinnen und nicht zuletzt Herrn Müller, den Fabrikbesitzer. Die Handpuppen, Marionetten und Schattenspiele lassen auf überraschende und phantasievolle Weise den Arbeitsalltag in der ehemaligen Fabrik wieder lebendig werden."

Wenn Ihr mögt, kommt mit und begleitet uns auf einer Bilderreise durch die gesamte (ehemalige) Fabrik  des Herrn Müller.

Alle Fotos gehen per Anklicken noch größer .

Unsere Eintrittskarte
Bevor wir Wolli in der ECHTEN Fabrik suchen gingen,haben wir uns noch in der Ausstellung umgesehen
Hier kann man unter anderem Bekleidungsrohstoffe und deren Ursprung sehen und befühlen
 wie sieht ein Schaf aus, was gerade geschoren wurde?
Wo kommt die Schafwolle her?
Hier unten Baumwolle und Viscose - so hatte ich das auch noch nicht gesehen und angefühlt
  
Kaschmir/ Hanf
  
Seide/ Wolle
 Was für Schätzchen !
 Eine Zuschneidemaschine
 
so geht es also auch..
kleine "Bindungskunde"
"nur" noch zusammennähen ;-)
süße Schäfchen  
Määh !
ein alter Webstuhl
so ein großer Schorrnstein war für die große Dampfmaschine notwendig, die die Maschinen antrieb
 der Dampf kommt unter der Erde heraus, daher steht der Schornstein auf dem Boden
ICH möchte da bitte nicht hinauf !
 Nun endlich sind wir IN der alten Fabrik drinnen
Aber wo ist denn nun Wolli???
 aaah - er hat knuddelweich im Wollbett geschlafen
 nun ist er wach und hat uns allerhand zu erzählen
unter anderem auch über den WOLF, der so scharfe Zähne hat wie die Maschine zwei Bilder weiter oben
diese dienen zum Auflockern der Wolle
Damit sie nicht austrocknet, wird sie auch gefettet


wir durften die Wolle fühlen

nun geht es weiter zum großen Ofen
 hier erzählte der Heizer per Schattenbild von seiner schweren Arbeit

Hier noch ein Maschinenraum - was für eine Technik !
wirklich ein riesiger Ofen
Weiter ging es zum nächsten Fabrikraum
 Hier trafen wir auf den Herrn Krempelarbeiter
 der Unmengen Geschichten zu erzählen hatte
- sogar von seinem Großvater und dem Klabautermann auf den Schiffen, die die Merinowolle aus Australien, Neuseeland und Amerika nach Deutschland brachten
 hier entstehen dünne, noch sehr leicht zu zerreißende Fäden
wir durften testen- nach dem  Ineinander Drehen konnte man sie dann nicht mehr so leicht zerreißen

 Hier wird aus der aufgelockerten Wolle Wollvlies gemacht
 der auf Ballen gewickelt wird


und immer schön die Maschinen ölen 
der starke Maschinenöl-Geruch in diesen Räumen erinnerte mich stark an meine Jugend an die Arbeit im Rahmen des "polytechnischen Unterrichts" im Schreibmaschinenwerk Erika Dresden :-)
Na- wer von Euch kennt das noch und ÜBERHAUPT ..
 auch Wolle färben gehörte zur Arbeit
dabei wurde früher viel weniger auf die Umwelt geachtet als heute (zumindest meistens)
der Bach an der Fabrik war stets voller Farbe und den Fischen ging es gar nicht gut
 Weiter geht es nun in die Spinnerei
das Interessante hier sind die Nordfenster über das ganze Dach
eine absolut interessante Konstruktion damit nie die pralle Sonne hereinscheint
das ganze Dach war sozusagen zackenförmig
 hier sind die Arbeiter am Tag um die 15 km gelaufen,um zu schauen, dass kein Faden gerissen ist, oder dies zu reparieren

Hier fachsimpeln zwei Spulen - Vater und Sohn
auch damals gab es schon Spinde für die Alltagskleider
Vater Spule erklärt dem Sohn, dass er ihn immer wieder finden wird, wenn er nur der Wollschnur nachläuft :-) ( vorausgesetzt, Papa verliert den Anfang nicht ;-) )
 die Spinnhalle- hier sieht man noch einmal das Dach ganz gut
 auch die Fahrzeuge der Angestellten konnten in der Halle sicher aufbewahrt werden
und staune einer- das Antikrad hat sogar eine Gangschaltung !!
 nun stand uns ein steiler Aufstieg bevor..
könnten fast Overlockkronen sein, die gesponnenen Garne :-)
 bitte alle festhalten und im Gänsemarsch die Treppe zur Weberei hinauf

 viele Webstühle- wenn die alle liefen, war hier unglaublicher Lärm

und wer ist denn das?
der Herr Webschütz - das Webschiffchen
er hattee auch eine Menge interessante Dinge zu erzählen


 Hier un diesem kurzen Video könnt ihr mal schauen, wie so ein Webstuhl arbeitet
Klickt mal an...das ist noch viel lauter in echt!
und wen haben wir denn da?
vertratschte Arbeiterinnen, die schwatzen, bis der Chef kommt
und ansonsten Knoten glätten aufpassen, dass die Stoffe tadellos sind
komm- jetzt holen wir uns mal was Süßes !

und im Hof ganz wichtig
 ich frage mich nur- wieso 2 Männer Klos und eins für Frauen?

 Der Klassiker- das PLUMPSklo :-)
 
 Nun gehts aber zum Chef ins Büro
den Lohn abholen
ABER!
Vorher bitte Hände waschen
 was für ein Schreibtisch !
 und da ist er ja auch
der Herr Müller persönlich
 er erzählt uns von seiner Liebe zu seiner Firma und der schlimmen Zeit, als er kein Geld mehr hatte und alle Angestellten entlassen musste
weil er aber sosehr seine Fabrik liebte, hat er alle Maschinen gepflegt und geghegt
Er wäre so glücklich zu sehen, dass sie heute noch arbeiten.
und hier ist er in "ECHT"
 In seinem Wohnhaus gibt es noch jede Menge zu erfahren.

 Webschiffchen


die Fabrik, wie sie einmal war
 Nun , weil die Kinder so geduldig waren ( es war aber wirklich toll und kurzweilig gemacht vom Figurentheater „Spielbar") durfte die Kletterspinne auf dem Gelände noch "bestiegen" werden.

 Ihr seht- der neue Mantel wird geliebt - und unsere Osterkombi werden geliebt und gern getragen



 Außerdem dachten wir uns- die Sonne scheint so wunderbar
es wird Frühling
also EISZEIT !!!
 Ich finde die kleine farbenfrohe Street-Gang so cool !
Ich wette- Ihr hört sie schnattern bis zu Euch :-)

 Das solls nun auch gewesen sein.
Ich hoffe, es hat Euch gefallen, uns bei dem Besuch der Tuchfabrik zu begleiten. 

Übrigens- das Fernsehen war auch dabei.
Wer hat und kann- die Sendung soll am übernächsten Dienstag 17.30 Uhr auf Center.TV ausgestrahlt werden. Wohl nur über Kabel und regional- schade,aber da muss ich mich noch schlau machen,vielleicht gibt es ja doch eine Möglichkeit irgendwie.

Eure Annett

Kommentare:

  1. Schön, dass du uns mitgenommen hast.
    Tolle und interesante Einblicke.
    Die Bilder sind toll geworden.

    lg, chrissi

    ps: ja das schnattern kann ich hören ;)

    AntwortenLöschen
  2. wie toll danke für´s zeigen ich mußte beim Ölgeruch lache genau die Erinnerungen habe ich da auch immer ich war im Pentacon Werk und habe Kameras gebaut ;-))

    sei lieb gegrüßt
    anja

    AntwortenLöschen
  3. Mönsch hast Du Dir viel Arbeit gemacht und nen ganzen Roman geschrieben. Sehr kurzweilig und interessant, danke.
    War doch ein Klasse Ausflug, oder? Bloß beim Anblick der nackigen Beine von euerm Mittelgroßen ist mir ein Schauer übern rücken gelaufen.
    LG Silvi

    AntwortenLöschen
  4. Ja der Weg ist lang. Aber der Weg ist sich das Ziel! :)
    LG yafe

    AntwortenLöschen

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